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Die Gründerin Gabriele Schaumberger, geboren und aufgewachsen in Oberösterreich, reiste früh und lebte viele Jahre auf Kreta, bevor sie 2001 nach Wien zurückkehrte. 25 Jahre Erfahrung mit Interkulturalität machen sie zu einer kompetenten Vermittlerin zwischen den Kulturen. Ihr Anliegen ist Hilfe für eine der bedrohten Volksgruppen, den Karenni. Sie leben im Grenzgebiet Thailands zu Burma; Was ihnen fehlt und wonach sie verlangen, ist Bildung. Dabei will sie unterstützen. Sie hat an Ort und Stelle wertvolle Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit gesammelt, u.a. als Lehrerin in Bildungseinrichtungen in- und ausserhalb der Camps. Kontakte zu Führungspersönlichkeiten der Exil-Demokratie-Bewegung haben zu einem tieferen Verständnis einer sehr komplexen politischen Situation beigetragen. Ausschliesslich durch die Grass-Root-Strukturen der Karenni wirkend, möchte sie ihre Erkenntnisse der vergangenen Jahre vermitteln und zur Anwendung bringen. Alle Aufenthalte wurden unabhängig und privat
finanziert. GESCHICHTE Wie alles begann Während ihrer ersten Asienreise, 1996, besuchte Gabriele Schaumberger erstmals Mae Surin, ein Karenni Flüchtlingscamp . Diese grosse Siedlung oben in den Bergen an der Thai-Burma-Grenze, nahe Mae Hong Son, glich damals noch einem versteckten Paradies. (DOWNLOADS*Publikationen*Zwischen Welten) Von der Einfachheit und Herzlichkeit der Menschen berührt, schloss sie viele Freundschaften, die sich bis heute gehalten und teilweise vertieft haben. Ein engagierter Karenni, der zu diesem Zeitpunkt das Schulsystem im Camp aufbauen half, führte sie bei dieser Reise und bei folgenden Aufenthalten in die Strukturen der Exil-Demokratie-Bewegung Burmas sowie der Grassroot-Organisationen ein. Bei diesen Gelegenheiten lernte sie viele wunderbare engagierte Menschen kennen. Sie unterrichtete in Mae Surin Englisch für die Women’s Organisation, gab Malkurse für Kinder an Wochenenden und klärte Schulklassen über das Müllproblem auf. Heute gibt es in allen Camps Sammelstellen für Alt-Batterien.
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Wie es weiterging Nach einer mehrjährigen Pause kehrte sie Anfang 2005 zurück, um in einem Karenni-Safe-house einen Schulbetrieb zu etablieren. Ihre Erkenntnisse im Umgang mit den Karenni basieren grossteils auf den in dieser Zeit gemachten Erfahrungen. In Mae Hong Son nahm sie wieder Kontakt zu den Führern im Exil auf und lernte durch sie die Situation und andere Karenni-Strukturen kennen. Im Sommer 2005 begann sie mit ihrer Arbeit in Österreich. Für eine effektivere Arbeit schloss sie sich im Herbst 2005 der Südtiroler Organisation „Helfen ohne Grenzen“ an und gründete deren Aussenstelle in Wien. Benno Roeggla, der engagierte Obmann und Gründer des Vereins, hat sie in ihrer Arbeit ermutigt und mit seinem Wissen voll unterstützt. 2005 Nach einer mehrjährigen Pause kehrte Gabriele Anfang
2005 zurück an die Grenze wo sie unter anderem in einem Karenni Safe
House versuchte einen Schulbetrieb zu etablieren.In Mae Hong Son nahm
sie wieder Kontakt zu den Führern im Exil auf und lernte so die Situation
und andere Karenni Strukturen gut kennen. Bewusstseinsbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising • Ausstellung mit Info über die Karenni,Diashow
2006 Gabriele Schaumberger organisiert für Helfen ohne Grenzen den Besuch der Exilregierung Burmas in Wien Dr. Sein Win Premierminister der Exilregierung Burmas
Walther Soyka Historische Schrammelharmonika, 2005 Musikalischer
Botschafter Österreichs beim 50. Geburtstag der UNESCO Es waren ca. 30 Besucher anwesend, im kleinen Zirkel war
es ein gemütlicher Abend, an dem viel Austausch stattfand. Gründung des Vereins Ethnosphere Pressekonferenz: Burma, Drogen
und Menschenrechte Vortrag von U Maung Maung (Federal Trade Union Burma) in der Südwind-Agentur Wien: Zwangsarbeit durch die Miltärjunta in Burmas ethnischen Regionen und ihre Erwiderung durch die ILO Euro-Burma-Netzwerk -Treffen in Wien, Teilnahme mit Beobachterstatus Organisatorische Unterstützung unserer Partnerorganisation Helfen ohne Grenzen beim Burma-Day am 30. September 2006 in Bozen Photo Adventure Dokumentation Publikationen derStandard.at – Interview"Was hier geschieht,
ist Völkermord Militärdiktatur - Verzweifelte Lage der Menschen in Burma Innsbrucker Strassenzeitung, Juli 2006 Zwischen zwei Welten Südwind Magazin, September 06 pdf Burma – Die Schattenseiten des Goldenen Landes Radio Orange
Zukunfts Wünsche Wegen der räumlichen Distanz sowie abweichender Vereinsziele entschloss sie sich im Sommer 2006 zur Gründung eines eigenen Vereins. In Zukunft möchte sie die Sicherung der kulturellen Identität als Basis für neue Bildungsprogramme in der EZA etablieren |
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