BURMA IM WANDEL? "Bei aufmerksamen Lesen der 2008 verabschiedeten Verfassung wird klar, dass Burma in absehbarer Zeit keine echte Demokratie werden kann, sondern ein dünn verkleideter autoritärer Staat, mit dem die USA und der Westen zynisch leben können, um so dem Einfluss Chinas engegenzuwirken." Bertil Lintner, Burmaexperte. Auszug aus dem Artikel The limits of reform in Myanmar Meine diesjährige Reise an die Grenze begann in der Hauptstadt Nordthailands, wo ich mit Aktivisten verschiedenster Organisationen zusammentraf und so ein aktuelles Bild der wahren Situation - vor allem in den Minderheitengebieten Burmas - bekam. Von demokratischem Wandel kann keine Rede sein.
Offizielle Hilfsgelder fliessen neuerdings direkt nach Burma, zu einem grossen Teil in von der Junta selbst gegründete "Hilfsorganisationen", die so den Geldfluss in ihre eigenen Taschen sichert. Die Behinderung von Hilfsaktionen nach dem Wirbelsturm "Nargis" 2008 durch die Regierung ist uns allen im Gedächtnis. In den ethnischen Gebieten wird seit der "Öffnung" ein Anstieg von Menschenrechtsverletzungen verzeichnet. Dort leben die Menschen weiterhin versteckt im Dschungel oder fliehen nach Thailand und China. Organisationen, die von Thailand aus in diesen Gebieten humanitäre Hilfe leisten, sind mit finanziellen Kürzungen konfrontiert, die ihr Fortbestehen gefährden. Wir danken im Voraus für Ihre Unterstützung Erste Bank, BLZ 20111 Ich gebe gerne weitere Auskünfte, und werde Ende März wieder in Wien sein. Tel. Thailand 0066 0843348951 Für Ihre Herzlichst Gabriele Schaumberger
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